Der Bundesverband des BBK hat eine Leitlinie zur Ausstellungsvergütung veröffentlicht. 
Zudem hat er den Mustervertrag auf der BBK-Internetseite als Download bereit gestellt.  Das Heft kann man auch direkt beim Bundesverband bestellen:

Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen,
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (Hrsg.), 2014, 20 Seiten, ISBN 978-3-00-046062-3

Bestellungen über info@bbk-bundesverband.de oder 030 2640970

ver.di dazu:
Tarifvorschlag für die Ausstellung von Werken der bildenden Kunst nach § 27 a des Urheberrechtsgesetzes

1.   Vergütung

1.1. Eintrittspflichtige Ausstellungen

Wird ein Werk der bildenden Kunst ausgestellt, so erhält der Urheber eine Vergütung, die sich am Eintrittsgeld der Ausstellung bemisst.

Erheben Museen oder andere Veranstalter bei Ausstellungen mit urheberechtlich geschützten Werken ein Eintrittsgeld, so wird dieses um einen Urheberzuschlag von 10% erhöht, der zur Vergütung der Urheber verwendet wird.

Sollten die urheberechtlich geschützten Werke nur einen Teil aller in der Ausstellung gezeigten Werke ausmachen, wird der Anteil von 10% entsprechend verringert.

Die kulturell besondere Förderungswürdigkeit einer Ausstellung kann durch Tarifreduktion entsprechend den Vorschriften des Wahrnehmungsgesetzes berücksichtigt werden.

1.2. Nicht eintrittspflichtige Ausstellungen

Sollte eine Ausstellung nicht eintrittspflichtig sein (z.B. Banken, Sparkassen, Versicherungen, Ärzte oder Anwälte), so wird für die Berechnung der Urheberanteils ein Eintrittsgeld von Euro 3,- je Besucher kalkulatorisch zugrunde gelegt.

Anstelle dieser Einzelberechnungen können mit den Veranstaltern Pauschalzahlungen vereinbart werden. Diese sollten für einen Zeitraum von 6 Wochen Ausstellungsdauer  bei kleinen Ausstellungen 400 Euro, bei großen Ausstellungen 800 Euro betragen. Auch hier wird die besonderen kulturelle Förderungswürdigkeit der Ausstellungen bei der Festsetzung der Pauschale berücksichtigt.

2.   Mindestvergütung

Wenn eine Vergütung erhoben wird, beträgt sie mindestens Euro 50,- je Urheber und je angefangenen Zeitraum von 2 Monaten.

3.   Ausnahmen

Für Verkaufsausstellungen (z.B. Galerien, Versteigerer) wird die Ausstellungsvergütung nicht erhoben.

 

07.03.2005 Quelle: Hans Wilhelm Sotrop, BBK Bundesvorstand

Download Ausstellungshonorar Berechnungstabelle von VerDi PDF

AUSSTELLUNGSKOSTEN RECHNEN

Die Tabelle unten soll Ihnen helfen, Ihren Wunsche an den Künstler zu formulieren und ein Überblick über die Ausstellungsfinanzen zu gewinnen.

[1] Die von Ihnen gewünschte Leistung(en): zum Beispiel... den Geist anregen in unserem Verwaltungsgebäude, mein Restaurant schönen, ein Abgerundetes Angebot für Touristen in unserem Ort anbieten, die Räumlichkeiten und Arbeitsumfeld  freundlicher und attraktive gestalten, unsere Gebäude einen Sinn geben oder die zu Heilung und Genesung nötigen geistigen Anregungen/Umfeld liefern.

[2] Ausgaben

Kosten

Veranstalter Anteil

Künstler Anteil

 

EUR

%

%

Vernissage

     

Konzeptentwicklung

     

Produktion der Werke

     

Vorbereitungen, Treffen

     

Transport, hin & zurück

     

Aufbau

     

Abbau

     

Leihgabe der Werke

     

Räumlichkeiten

     

Aufsicht

     

Versicherung

     

Mittel beantragen

     

Werbung

     

Dokumentation

     

Provision

   

?% Verkäufe

Werkstattgespräch

     

Aktionen

     

Sonstige

     

Honorare für [1]

     
       

Gesamt

     
       

[3] Einnahmen

Summe

Veranstalter Anteil

Künstler Anteil

 

EUR

%

%

Verkäufe

     

Ankäufe, Garantien

     

Eintritt

     

Öffentliche Gelder

     

Sponsoren

     

Sonstige

     
       

Gesamt

     
       
Ausstellungshonorare  Tarife
home
Ausstellungen
Publikationen
BBK
Landesverband Niedersachsen der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler  e.V.

Download PDF AUSSTELLUNGSKOSTEN RECHNENTABELLE